Gebete mit den Füßen

In seine Diplomarbeit zum Thema

"Erlebnispädagogische Jugendarbeit in kirchlicher Trägerschaft"

nahm Michael Otten das outdoor-Projekt "Kirche unter freiem Himmel auf".

Hier die Auszüge aus seiner Diplomarbeit
im Rahmen der Prüfung für Diplom-Pädagogen
an der Universität der Bundeswehr Hamburg

 

Kirche unter freiem Himmel

Durchführende/r: Evangelisch–Lutherische Kur- und Klinikseelsorge im Ammertal, Christian Dittmar, Martin Scholz, Ulrike Dittmar/ Sportpädagogen des Forschungsprojektes Erlebnispädagogik am Lehrstuhl für Sportpädagogik der Universität Augsburg


Konzept und Zielsetzung: Kirche unter freiem Himmel soll die Verbindung zwischen seelsorglichem Ansatz und der Erlebnispädagogik herstellen. Menschen aus der Gemeinde werden durch verschiedene Projekte ebenso angesprochen, wie die Touristen auf dem Campingplatz. Das Konzept bezieht sich vor allem auf den metaphorischen Ansatz. So werden Aktionen wie Wandern, Klettern, Kanu fahren, Höhlen begehen, und andere Aktionen als Metaphern für das Leben und die Beziehung zu Gott aufgefaßt. Insbesondere durch Reflexion des Erlebten wird den Teilnehmern dies deutlich. Dieser Ansatz ähnelt dem, der von Karin Roth aufgegriffen wird. Durch die Freiwilligkeit der Teilnahme erreiche man die Offenheit der Teilnehmer und die Bereitschaft zur Veränderung. Ziel ist es durch die Verbindung von Seelsorge und Erlebnis, Distanz zum Glauben und zum Seelsorger zu überwinden und die Möglichkeit zu schaffen, aus dem Erlebnis sinnvolle Erfahrungen für den Alltag zu gewinnen.
Methoden: erlebnispädagogische Einheiten (vor allem Wandern, Bergsport), Reflexion, Spiele, und andere
Inhalte: Im Rahmen der Initiative „Kirche unterwegs“ finden seit 1998 in den Sommerferien auf dem Campingplatz Angebote für die Touristen statt. Für die Kinder bietet man beispielsweise ein- bis zweimal täglich Aktivitäten an, die in Form eines Spieleparcours, Kanu fahren, und anderen Aktionen stattfinden. Biblische Themen werden hier auf die erlebnispädagogischen Spiele bezogen. So wurde zum Thema Wasser die Reise des Volkes Israel durch das Meer dadurch nachgestellt, das die Kinder sich gegenüberstellten und sich die Hände reichten. Über ihre Hände führte die Bahn durch das Meer auf dem nun der einzelne im Vertrauen auf die anderen entlang gleiten konnte. Die anderen stellten das Wasser links und rechts dar. Nachdem die Kinder die Erfahrungen von Vertrauen, Halten und Gehaltensein gemacht hatten, ging man auf die Bibelgeschichte ein. Nun konnten die Kinder ihr Erlebnis in Verbindung zur biblischen Geschichte bringen und Vergleiche herstellen.
Ähnliche Schwerpunkte gab es zum Beispiel in einer biblisch-theologischen Fortbildung bei der durch das Felsklettern ein Fels greifbar und erlebbar werden sollte. Da die Teilnehmer selbst den Fels wahrgenommen hatten, war eine andere und intensivere Auseinandersetzung mit der Metapher Fels möglich. Über Bibeltexte und das Erlebnis wurde die Möglichkeit zu einer neuen Gotteserfahrung geöffnet.
Neben diesen Kursen fanden weitere Angebote statt, wie zum Beispiel eine Fortbildung, die erlebnispädagogisches Wissen und Handeln durch eigenes Erleben vermitteln sollte. Darüber hinaus gibt es von der Klinikseelsorge Angebote Aktivitäten für Patienten und ältere Menschen.
Erfahrungen/ Feedback: Die erlebnispädagogische Arbeit mit den Kindern verlief erfolgreich und ermöglichte soziales Lernen. Leider sei es nach den Erlebnissen zum Teil schwierig gewesen neue Mitglieder in die Gruppe zu integrieren, die nicht am Erlebnis teil gehabt hätten.
Jugendliche hätten durch das Felsklettern Ängste überwunden und soziales Lernen in der Gruppe erfahren. Die Durchführenden gestehen zwar ein, dass eine Übertragung der Metaphern in den Alltag nicht immer erfolgreich ist, bei richtiger Gestaltung der Abläufe und reflektiertem Handeln sei jedoch vieles möglich und man trage vor allem zu selbstgesteuertem Lernen bei.

Aus dieser Bandbreite von Fallbeispielen wird deutlich, wie unterschiedlich „Erlebnispädagogische Jugendarbeit in kirchlicher Trägerschaft“ gestaltet werden kann. Da das Ziel der Dokumentation dieser Fälle die Entwicklung von neuen Hypothesen über den Einsatz und die Möglichkeiten der Erlebnispädagogik in der kirchlichen Jugendarbeit sein soll, muß nun geprüft werden, wo sich Auffälligkeiten ergeben.
In nahezu allen Fällen steht die Nächstenliebe in Form des sozialen Lernens im Mittelpunkt, sei es durch die religiöse Kinderwoche, durch Höhlenbegehungen oder die Schulungen der Multiplikatoren. Besonders deutlich wird dies durch die Abenteuerschule in Mecklenburg-
Vorpommern, in der man versucht durch das einfache Leben in der Gemeinschaft eine Veränderung im Bewusstsein für die Werte zu
erreichen. Durch das Wahrnehmen der Funktion der Werte, durch die Beschäftigung mit den Geschichten der Bibel und durch die Herstellung eines Bezugs zum Alltag, lernen die Kinder hier ein besseres Sozial-verhalten und erleben, dass der Glauben auch für sie relevant und interessant sein kann. Die erste Hypothese soll deswegen folgendermaßen lauten: Die erlebnispädagogischen Aktionen/ Projekte fördern vor allem soziales Lernen, der christliche Glaube und die Bedeutung von Werten werden dabei durch das Miteinander in der Gruppe wahrgenommen.
In der Abenteuerschule, in der religiösen Kinderwoche, in der Kirche unter freiem Himmel und bei INPAC zeigt sich, dass die Geschichten der Bibel und ihre Metaphern ein wichtiger Bestandteil für die Deutung der Erlebnisse sind. Erst durch sie wird vielen Teilnehmern deutlich, welche religiöse Bedeutung man in den Erlebnissen erfahren kann. Dabei kann der Schwerpunkt auf das Erleben oder auf die Bibel gelegt werden. Von der Beschäftigung mit den Geschichten der Bibel durch ein Nacherleben bis zu der Öffnung neuer Perspektiven in der Betrachtung der Schöpfung ist hier vieles möglich. Die zweite Hypothese soll daher lauten: Das häufigste Mittel der Verbindung von Theologie und Erlebnispädagogik ist die Arbeit mit den Metaphern und Geschichten der Bibel in verschiedensten Facetten.
Betrachtet man die Zielsetzungen im Einsatz erlebnispädagogischer Methoden in den neuen und den alten Bundesländern, so fällt auf, dass in den kleinen Gemeinden im Osten die Heranführung an den Glauben und eine Art Werbung für die kirchliche Jugendarbeit im Mittelpunkt stehen. So will man in den religiösen Kinderwochen durch ganzheitliches Erleben in der Gemeinschaft der Kinder und Jugendlichen den Glauben näher bringen oder in der Abenteuerschule unter Einbeziehung biblischer Geschichten die Relevanz christlicher Werte bewußt machen. In den alten Bundesländern, in denen die Kirchen stärker vertreten sind, nutzt man die Erlebnispädagogik, um die kirchliche Jugendarbeit interessant und konkurrenzfähig zu machen. Multiplikatorenschulungen zum Thema Erlebnispädagogik sollen diese verbreiten, um soziales Lernen zu fördern, Konfir-mandenunterricht zeitgemäß zu gestalten oder Distanz zu den Geistlichen und der Kirche abzubauen. Segelfreizeiten, Fels-klettern, Kanu fahren und vieles mehr sprechen Jugendliche an und motivieren sie zum ehrenamtlichen Engagement. Hypothese Nummer drei lautet deshalb: In Ostdeutschland versucht man durch lebendige erlebnispädagogische Aktionen Jugendliche für die kirchliche Jugendarbeit zu gewinnen, im Westen Kirchenaustritte zu verhindern und ehrenamtliches Engagement zu fördern.
Was die kirchliche Jugendarbeit von kommerziellen Anbietern unterscheidet ist die Orientierung am christlichen Glauben. Die Erlebnispädagogik wird hier genutzt, um spirituelle Momente der Stille, wie in der Höhlenbegehung, der Gemeinschaft, wie beim Felsklettern, und Gotteserfahrung in jedem möglichen Gegenstand oder jeder denkbaren Situation zu ermöglichen. Durch diese will man die Augen der Teilnehmer für den Glau-ben öffnen. Besonders gläubige Menschen sollen in ihrem Glauben bestärkt werden. Bei anderen Jugendlichen soll die Ablehnung gegenüber einer starren Kirche abgebaut werden. Die Hypothese vier lautet deshalb: Durch Erlebnispädagogik können spirituelle Momente geschaffen werden, die den Glauben stärken.
Einige der Fälle beziehen sich direkt auf Fortbildungen zum Thema Erlebnispädagogik für Multiplikatoren. Beim BdSJ Aachen, durch INPAC, in Projekten von Kirche unter freiem Himmel und sicherlich auch in weiteren Angeboten werden Ehrenamtliche durch eigenes Erleben an die Erlebnispädagogik, deren Methoden, Möglichkeiten und Probleme herangeführt. Anspruchsvolle Übungen sollen sie für den Umgang mit ihrer Gruppe sensibilisieren und Kompetenz im Einsatz erlebnis-pädagogischer Methoden ermöglichen. Sie werden dazu befähigt, einfache Übungen einzusetzen und, je nach Schwerpunkt der Arbeit, für den Transfer in das tägliche Leben oder für die christliche Deutung zu nutzen. Eine weitere Hypothese lautet daher: Die christliche Deutung und der Transfer in den Alltag sind im kleinen Rahmen auch durch geschulte Ehrenamtliche
möglich.
In den Erfahrungen der Teilnehmer und der Durchführenden wurde
deutlich, dass die Aktionen, Projekte und Maßnahmen mit erlebnispädagogischen Anteilen überwiegend positiv beurteilt wurden. Ein Bezug zum christlichen Glauben wurde zumeist hergestellt und erfolgte spätestens durch das soziale Lernen. Dennoch gibt es in der Literatur, wie durch Dellers Stellung deutlich wird, ebenso wie in der Praxis, wie beispielsweise bei Kirche unter freiem Himmel, Skeptiker, die insbesondere die biblisch-theologischen Möglichkeiten der Erlebnispädagogik anzweifeln. Eine letzte These lautet nun: Erlebnispädagogische Akzente in der kirchlichen Arbeit sind umstritten und werden in ihrer Wirkung angezweifelt.

Zusammenfassend werden nun noch einmal die Hypothesen vorgestellt:
1. Die erlebnispädagogischen Aktionen/ Projekte fördern vor allem soziales Lernen, der christliche Glaube und die Bedeutung von Werten werden dabei durch das Miteinander in der Gruppe wahrgenommen.
2. Das häufigste Mittel der Verbindung von Theologie und Er-lebnispädagogik ist die Arbeit mit den Metaphern und Geschichten der Bibel in verschiedensten Facetten.
3. In Ostdeutschland versucht man durch lebendige erleb-nispädagogische Aktionen Jugendliche für die kirchliche Jugendarbeit zu gewinnen, im Westen Kirchenaustritte zu verhindern und ehrenamtliches Engagement zu fördern.
4. Durch Erlebnispädagogik können spirituelle Momente geschaffen
werden, die den Glauben stärken.
5. Die christliche Deutung und der Transfer in den Alltag sind im kleinen Rahmen auch durch geschulte Ehrenamtliche möglich.
6. Erlebnispädagogische Akzente in der kirchlichen Arbeit sind umstritten und werden in ihrer Wirkung angezweifelt.

...

Quelle:
Ulrike Dittmar,U./ Scholz, C./ Scholz, M.: Kirche unter freiem Himmel. Erscheint in: erleben und lernen 2001.
Ulrike Dittmar,U./ Scholz, C./ Scholz, M.: Neue Wege gehen. Erlebnisorientierung in der Kur- und Touristenseelsorge. In: Pa-storaltheologie. Monatszeitschrift für Wissenschaft und Praxis in Kirche und Gesellschaft 1/2001, S. 32-38.

Literaturverzeichnis

Amesberger, G.: Persönlichkeitsentwicklung durch Outdoor-Aktivitäten. Frankfurt a.M. (Afra-Verlag) 1992.

Baden-Powell, R.: Letzte Botschaft an die PfadfinderInnen. In : Sica, M. : Spuren des Gründers. Düsseldorf (Georgs-Verlag) 1988.

Barz, P./ Rens, R./ Witte, E.: Promiseland – Wie Kinder Gott erleben. Neue Ideen für die Arbeit mit Kindern. Asslar (Projektion J Verlag) 2000.

BDKJ–Bundesvorstand (Hrsg.): Grundsatzprogramm – Bundesordnung – Geschäftsordnung. Düsseldorf (Jugendhaus Düsseldorf) 1999.

Bendit, R./ Heimbucher, Achim: Von Paolo Freire lernen. Ein neuer Ansatz für Pädagogik und Sozialarbeit. Weinheim und München (Juventa Verlag) 31985.

Bischöfliches Generalvikariat Osnabrück: „Das Leben kommt von vorn- Kirchliche Jugendarbeit gibt Rückenwind“- Leitlinien für kirchliche Jugendarbeit im Bistum Osnabrück. Osnabrück 2000.

Böhnisch, L./ Gängler, H./ Rauschenbach, T. (Hrsg.): Handbuch Jugendverbände. Weinheim und München (Juventa Verlag)1991.

Brenner, G.: Erlebnispädagogik – Ein Rettungsring für die Jugendarbeit? In: deutsche jugend 10/1993, S.428- 457.

Brenner, G.: Jugend und EXPO 2000. In: deutsche jugend 3/2000, S.102-104.

Brenner, G.: Rückblick 2000:Jugendverbände auf der EXPO. In: deutsche jugend 12/2000, S.510-511.

Böhm, W.: Wörterbuch der Pädagogik. Stuttgart (Alfred Kröner Verlag) 141994.

Böhnke, J.: Abenteuer- und Erlebnissport. Ein Handbuch für Schule, Verein und Jugendsozialarbeit. Münster (LIT Verlag) 2000.

Bortz, J./ Döring, N.: Forschungsmethoden und Evaluation. Berlin; Heidelberg (Springer-Verlag) 21995.

Brandt, P.: Erlebnispädagogik- Abenteuer für Kinder. Theorie und Projektideen. Freiburg (Herder Verlag)1998.

Brünjes, H.: Bibelarbeiten für alle Sinne – Wie die Bibel in Bewegung bringt. Neukirchen-Vluyn (Aussaat Verlag) 2001.

Budde, V.: Mit Urlaub hat das nichts zu tun. In: Berliner Zeitung 01.06.2000.

Bundeszentrale VCP (Hrsg.): VCP – Bundesordnung. Kassel 31997.

Deininger, S.: Auszeit. Exerzitien im Alltag für Jugendliche ab 14 Jahre. In: Honecker, Simone (Hrsg.): Im Aufwind. Spiritualität in der kirchlichen Jugendarbeit. Düsseldorf (Verlag Haus Altenberg) 2000, S.67-76.

Deller, U.: Mitwirkung statt Unterweisung. Ansätze zu einer nicht affirmativen Pädagogik des Jugendalters. In: Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.): Die ungebrochene Macht des Religiösen. Theologische und pädagogische Handlungsperspektiven für die Jugendpastoral. Düsseldorf (Verlag Haus Altenberg) 2000, S.83-99.

Deutscher Bundesjugendring (Hrsg.): Lernen zwischen Himmel und Erde. Seilgärten als Feld der Erlebnispädagogik. Bonn 2000.

Deutscher Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) e.V. (Hrsg.): inpac. Innovation – Pädagogik – Abenteuer – Christus. Heft 1: Erleben wagen. Kassel 1997.

Dewey, J.: Demokratie und Erziehung. Eine Einleitung in die philosophische Pädagogik. Weinheim; Basel (Beltz-Verlag) 31993.

Diözesanschützenrat BdSJ Aachen (Hrsg.): Satzung des Bundes der St. Sebastianus–Schützenjugend im Bistum Aachen e.V.. Wegberg 1988.

Diözesanvorstand KJG Paderborn (Hrsg.): Satzung der Katholischen Jungen Gemeinde Diözesanverband Paderborn. Hardehausen 1998.

Dittmar, U./ Scholz, C./ Scholz, M.: Kirche unter freiem Himmel. Erscheint in: erleben und lernen 3/2001.

Dittmar, U./ Scholz, C./ Scholz, M.: Neue Wege gehen. Erlebnisorientierung in der Kur- und Touristenseelsorge. In: Pastoraltheologie. Monatszeitschrift für Wissenschaft und Praxis in Kirche und Gesellschaft 1/2001, S. 32-38.

Ewald, T.: Kritisches zur Erlebnispädagogik. Die geschichtlichen Wurzeln gegenwärtiger Irrationalismen. In: deutsche jugend 37/1989, S.536- 541.

Fachstelle für kirchliche Jugendarbeit (Hrsg.): Die richtigen Dinge tun. KJ : -)Ö – Organisationsentwicklungsprozess 1997. Wien 1997.

FAZ (Hrsg.): „Erlebnispädagogik“ preiswerter als Psychatrie. In: FAZ 14.03.1997, S.70.

Findeis, H.: Über die Leitung und Durchführung einer erlebnispädagogischen Maßnahme. Praxisbericht im Rahmen der berufsbegleitenden erlebnispädagogischen Zusatzausbildung (ZAB) bei Outward Bound. Stadtallendorf 2000.

Freire, P.: Pädagogik der Unterdrückten. Stuttgart (Kreuz Verlag) 21972.

Fuchs- Heinritz, W.: Religion. In: Deutsche Shell (Hrsg.): Jugend 2000. (13. Shell Jugendstudie. Band 1). Opladen (Leske+Budrich) 2000.

Giesecke, H.: Die Jugendarbeit. Weinheim und München (Juventa Verlag) 21973.

Gilsdorf, R./ Kistner, G.: Kooperative Abenteuerspiele. Praxishilfe für Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung. Seelze- Velber (Kallmeyersche Verlagsbuchhandlung) 72000.

Goecke-Seischab, M.L./ Harz, F.: Komm, wir entdecken eine Kirche. Räume erspüren, Bilder verstehen, Symbole erleben. München (Kösel-Verlag) 2001.

Haeberlin, F./ Tielker, W.: Die Exploration- Eine häufig vernachlässigte Phase im Forschungsprozeß. In: de Cuvry, A./ Haeberlin, F./ Michl, W./ Breß, H. (Hrsg.): Erlebnis Erwachsenenbildung. Zur Aktualität handlungsorientierter Pädagogik. Neuwied; Kriftel (Hermann Luchterhand Verlag) 1999.

Hahn, K.: Die sieben Salemer Gesetze. In: Knoll, Michael (Hrsg.): Kurt Hahn. Reform mit Augenmaß. Ausgewählte Schriften eines Politikers und Pädagogen. Stuttgart (Verlag Klett-Cotta) 1998, S.151-153.

Halbfas, H.: Handbuch der Jugendseelsorge und Jugendführung. Düsseldorf (Verlag Haus Altenberg)1960.

Hansen-Schaberg, I.: Minna Specht- Eine Sozialistin in der Landerziehungsheimbewegung (1918-1951). Frankfurt a.M. (Lang Verlag) 1992.

Hecht, A.: Bibel erfahren. Methoden ganzheitlicher Bibelarbeit. Stuttgart (Verlag Katholisches Bibelwerk) 2001.

Heckmair, B./ Michl, W.: Erleben und Lernen. Einstieg in die Erlebnispädagogik. Neuwied; Kriftel; Berlin (Hermann Luchterhand Verlag) 31998.

Hegenbart, R.: Wörterbuch der Philosophie. Bindlach (Gondrom Verlag) 1994.

Imhof, P.: Christus erleben. Grundkurs Ignatianischer Spiritualität. Kevelaer (Verlag Butzon& Becker) 1990.

Jacobs, C./ Oschwald, H.-P.: Revolte der Gottesmänner. In: Focus 14/2001, S.86.

Kampmann-Grünewald, A.: Unter die Räuber gefallen oder Samariter? In: Kruip, Gerhard/ Hobelsberger, Hans/ Gralla, Anneliese (Hrsg.): Diakonische Jugendarbeit. Option für die Jugend und Option von Jugendlichen. München (Don Bosco Verlag) 1999, S.111-113.

Katechetische Arbeitsgemeinschaft (Hrsg.): ...deine Farben sind das Leben. RKW 1999-Materialbuch. Leipzig 1999.

Katholische Bibelanstalt (Hrsg.): Die Bibel. Altes und Neues Testament. Einheitsübersetzung. Freiburg (Herder Verlag) 1980.

Klawe, W./ Bräuer, W.: Erlebnispädagogik zwischen Alltag und Alaska. Praxis und Perspektiven der Erlebnispädagogik in den Hilfen zur Erziehung. Weinheim und München (Juventa Verlag) 1998.

Klumpjan, H.-D./ Klumpjan, H.: Henry D. Thoreau. Reinbeck bei Hamburg (Rowohlt-Taschenbuch-Verlag) 1986.

Koring, B./ Hemling, G.: Erlebnispädagogik zwischen Aufbruch und Skepsis - Wirkungsmöglichkeiten der Erlebnispädagogik. In: Aktion Jugendschutz Sachsen e.V.- Landesarbeitstelle (Hrsg.): Prävention durch erlebnispädagogische Aktion. Standpunkte und Erfahrungen zur Erlebnispädagogik in der präventiven Kinder- und Jugendarbeit Sachsens. Chemnitz 1997, S.10-46.

Kruip, G./ Hobelsberger, H.: „Diakonische Jugendarbeit“ und „jugendbezogene Diakonie“- Ein Orientierungsversuch. In: Kruip, Gerhard/ Hobelsberger, Hans/ Gralla, Anneliese (Hrsg.): Diakonische Jugendarbeit. Option für die Jugend und Option von Jugendlichen. München (Don Bosco Verlag) 1999.

Lechner, M.: Pastoraltheologie der Jugend. Geschichtliche, theologische und kairologische Bestimmung der Jugendpastoral einer evangelisierenden Kirche. München (Don Bosco Verlag) 21996.

Lutz, J./ Duprée, T. (Hrsg.): DABEN. Die Sammlung erlebnisorientierter Projekte für Schule, Jugend- und Bildungsarbeit. Münster (Votum Verlag) 82000.

Lütz, S.-O./ Quattlender, A.: Erlebnisorientierte Konfirmandenarbeit. Konzeption und Gestaltung. Düsseldorf (Patmos Verlag) 22000.

Michl, W.: Erlebnispädagogik - Mut zwischen Mode und Methode. In: BJR- Jugendnachrichten 10/1992, S.3- 4.

Otto, A.: Nervenkitzel ohne Randale. Abenteuerpädagogik fordert Jugendliche bis an ihre Grenzen. In: Der Pilger 39/1995, S.9.

Plöhn, I.: Flow- Erleben. Eine erlebnispädagogische Anleitung zum Motivationstraining für Jugendliche. Neuwied; Kriftel; Berlin (Hermann Luchterhand Verlag) 1998.

Pretzl, W.: Die Farbe des Himmels. Möglichkeiten, Grenzen und Probleme der Erlebnispädagogik in einer Zeit wachsender gesellschaftlicher und ökologischer Unsicherheit. Aachen; Mainz (Verlag Mainz, Wissenschaftsverlag, Aachen) 1999.

Reiners, A.: Erlebnis und Pädagogik. Praktische Erlebnispädagogik. München (Verlag Dr. Jürgen Sandmann) 1995.

Roth, K.: Metaphorische Deutung in der Erlebnispädagogik als ein Weg zu christlichen Glaubenserfahrungen? Ludwigsburg 1999. (unveröffentlichte Diplomarbeit)

Roth, K.: Zielentwicklung in erlebnispädagogischen Kurzzeitangeboten für Jugendliche am Beispiel des Outdoorparks im CVJM Karlsruhe. Ludwigsburg 2000. (unveröffentlichte Diplomarbeit)

Rousseau, J.-J.: Emile oder Über die Erziehung. Stuttgart (Philipp Reclam jun.) 1998.

Royer, H. P.: Christuszentrierte Erlebnispädagogik. In: Deutscher Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) e.V. (Hrsg.): inpac. Innovation – Pädagogik – Abenteuer – Christus. Heft 1: Erleben wagen. Kassel 1997, S.4-23.

Sawatzki, A.: Theologische Aspekte Paul Tillichs und Ernst Langes im Hinblick auf sozialpädagogische Grundlagen kirchlicher Jugendarbeit, dargestellt am Beispiel von Ten Sing. Bochum 1994. (unveröffentlichte Diplomarbeit)

Schad, N.: Erleben und miteinander reden – Reflexionsmodelle in der Erlebnispädagogik. In: erleben und lernen 2&3/1993, S. 49-53.

Schaup, S.: Einführung. In: Thoreau, Henry David: Leben aus den Wurzeln. Die Inspiration der Stille als Weg zum Wesentlichen. Freiburg (Herder Verlag) 21997.

Schellhorn, W.: Jugendhilferecht. Textausgabe des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG/ SGB VIII) mit einer systematischen Darstellung. Neuwied; Kriftel; Berlin (Hermann Luchterhand Verlag) 51996.

Schilling, J.: Jugend- und Freizeitarbeit. Neuwied, Berlin und Frankfurt a.M. (Hermann Luchterhand Verlag) 1991.

Schmetz, A.: Die Legende vom Schatz der Erfahrung. Kletterprojekt 09.10.-13.10.2000 in Dahn. In: BdSJ-Diözesanverband Aachen (Hrsg.): Jungschützen-Echo 1/2001, S.9-10.

Schmidt, R.: Zur Veränderung der Jugendphase - Räume bereitstellen und dann warten können. In: Schmidt, Rudolf (Hrsg.): Offene Jugendarbeit. München (Don Bosco Verlag) 1990, S.25-26.

Schmucker, K.: Einführung in den Jugendbericht vor der EKD- Synode. In: Schmucker, Klaus/ Freitag, Michael: Damit sie das Leben in Fülle haben. Bericht über die Lage der jungen Generation und die evangelische Jugendarbeit. Hannover (edition aej) 1999, S.9-24.

Schmucker, K./ Freitag, M.: Damit sie das Leben in Fülle haben. Bericht über die Lage der jungen Generation und die evangelische Jugendarbeit. Hannover (edition aej) 1999.

Schnitzler-Forster, J.: Zeitpunkte. Gelegenheiten, die es aufzugreifen gilt. In: Schnitzler-Forster, Jutta (Hrsg.):...und plötzlich riecht´s nach Himmel. Religiöse Erlebnisräume auf Freizeiten und in Gruppen. Ostfildern (Schwabenverlag) 41999, S.47-55.

Schwab, U.: Jugendarbeit als Angebot auf dem religiösen Markt. In: Freitag, Michael (Hrsg.): Fragen – Wege – Perspektiven. Welche evangelische Jugendarbeit brauchen wir? Hannover (edition aej) 1998, S.18-24.

Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.): Ziele und Aufgaben kirchlicher Jugendarbeit. Ein Beschluß der Gemeinsamen Synode der Bistümer der Bundesrepublik Deutschland. Bonn 1975.

Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.): Leitlinien zur Jugendpastoral. Bonn 1991.

Senninger, T.: Abenteuer leiten - in Abenteuern lernen. Methodenset zur Planung und Leitung kooperativer Lerngemeinschaften für Training und Teamentwicklung in Schule, Jugendarbeit und Betrieb. Münster (Ökotopia Verlag) 2000.

Der Spiegel (Hrsg.): Kamelritt ins Glück. In: Der Spiegel 36/1996, S.142-151.

Der Spiegel (Hrsg.): Straßenbau und Prügel. In: Der Spiegel 3/1997, S.48-50.

Thole, W.: Kinder- und Jugendarbeit. Eine Einführung. Weinheim und München (Juventa Verlag) 2000.

Thoreau, H. D.: Leben aus den Wurzeln. Die Inspiration der Stille als Weg zum Wesentlichen. Freiburg (Herder Verlag) 21997.

Thoreau, H. D.: Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat. Zürich (Diogenes Verlag)1996.

Thoreau, H. D.: Walden oder Leben in den Wäldern. Zürich (Diogenes Verlag) 1979.

Treml, A. K.: Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart (Verlag W. Kohlhammer) 2000.

Welz-Hildebrand, S.: Pluspunkte. Gegebenheiten, die zu religiösen Erfahrungen einladen. In: Schnitzler-Forster, Jutta (Hrsg.):...und plötzlich riecht´s nach Himmel. Religiöse Erlebnisräume auf Freizeiten und in Gruppen. Ostfildern (Schwabenverlag) 41999, S.35-38.

Wiedersatz, J.: Ansatzpunkte. Wo fängt das Religiöse an? In: Schnitzler-Forster, Jutta (Hrsg.):...und plötzlich riecht´s nach Himmel. Religiöse Erlebnisräume auf Freizeiten und in Gruppen. Ostfildern (Schwabenverlag) 41999, S.39-41.

Wilson, B.: Christentum. Freiburg (Herder Verlag) 2000.

Worm, H.-L.: Karl May. Ein Wegbereiter der modernen Erlebnispädagogik? Lüneburg (Edition Erlebnispädagogik) 1995.

Wustmans, H.: Aktivieren statt betreuen - Praxis diakonischer Jugendarbeit. In: Kruip, Gerhard/ Hobelsberger, Hans/ Gralla, Anneliese (Hrsg.): Diakonische Jugendarbeit. Option für die Jugend und Option von Jugendlichen. München (Don Bosco Verlag) 1999, S.101-108.

Verzeichnis der Internetquellen

aej (Hrsg.):Ziele und Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland e.V.< www.evangelische-jugend.de>.2001-10-02.

Deutscher Jugendverband EC (Hrsg.): Vorstellung. Der EC stellt sich vor. <http://www.ec-jugend.de/home.php?id=|1|2|0|0|0& PHPSESSID=5723f0665269c380c5edbf7a722c2a2f>. 2001-15-05.

CVJM (Hrsg.): Wir über uns. Der CVJM in Deutschland e.V.. <http://www.cvjm.de/wirueberuns/index.shtml>.2001-15-05.

Praxisfeld (Hrsg.): Big Tipi.< http://www.big-tipi.com>. 2001-12-03.

 

[Home] [wir über uns] [Seminare] [Supervision] [Themen] [Gebete mit den Füßen] [Kirche unter freiem Himmel] [Spirituelle Wanderung] [Psychomotorik] [neue Wege gehen] [going new ways] [Links] [Impressum]